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Einladung zum Powerloop-Forum

Freitag, 27. September 2019 um 13.30 Uhr

im Bundesamt für Energie, Mühlestrasse 4, 3063 Ittigen/Bern

POWERLOOP – der neue Schweizerische Fachverband – ist gut gestartet! Seit dem 1. Januar 2019 ist die aus der Fusion vom V3E und dem WKK-Fachverband entstandene Organisation innovativ und aktiv unterwegs. Verschiedene Präsentationen wurden mit guter Resonanz in der Deutsch- und Westschweiz gehalten. Diverse neue / wichtige Mitglieder konnten gewonnen werden und die Verbandsstrategie inklusive Umsetzungsmassnahmen wurde im Vorstand diskutiert und genehmigt. Vorgesehen sind noch in diesem Jahr der Start mit drei relevanten Arbeitsgruppen (Wirtschaftlichkeit / Kommunikation / Technologie) und dann eben unsere erste attraktive Fachveranstaltung.

Melden Sie sich jetzt an für das POWERLOOP-Forum

 

Veranstaltungen

B.KWK Kongress 2019

Jahreskongress des Deutschen KWK-Verbandes 

5.-6. November 2019 in Berlin

Auf dem 11. Jahreskongress des B.KWK werden wichtige Aspekte des Umbaus der Energieversorgung aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Es wird aufgezeigt, dass kritische Themen wie Kohleausstieg und Netzstabilität mit KWK beherrschbar sind und die KWK einen volkswirtschaftlich unentbehrlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten muss.

www.bkwk.de/veranstaltung/bkwk-kongress-2019

POWERLOOP-Forum

Fachveranstaltung in Bern 

Ittigen / 27. September 2019 um 13:30 Uhr

Das Motto «Ökologische Versorgungssicherheit dank WKK und Power-to-Gas» bietet Raum für inspirierende Präsentationen mit Praxisorientierung und für eine spannende Podiumsdiskussion (bspw. zu den Rahmendbedingungen für dezentrale Energiesysteme). Wie Sie dem Programm entnehmen, haben wir für das POWERLOOP-Forum ausgezeichnete Persönlichkeiten als Referentinnen und Referenten gewinnen können. Nutzen Sie den Anlass auch für Ihr persönliches Netzworking!

Wärme-Kraft-Kopplung

Die Chance für Wirtschaft und Umwelt

Energieversorger

Die Wärme-Kraft-Kopplung bietet Energieversorgern die Chance, sowohl Strom zu erzeugen als auch die Einspeisung von Wärme in ein Fernwärmenetz durchzuführen. Das WKK-Prinzip lässt sich auf den Tagesverlauf und den im Winter erhöhten Bedarf an Wärme und Strom anwenden. > Praxisbeispiel: Infra Werk Münsingen

industrie & gewerbe

Für Industrie und Gewerbe zählen neben den Effizienzargumenten auch die Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit konventionellen Feuerungsanalagen. Wird für ein Fertigungsverfahren Prozesswärme verlangt, liegt der Schritt zur Wärme-Kraft-Kopplung nahe. > Praxisbeispiel: Flughafen Zürich AG

Wohnhäuser

Die Kombination von Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen bietet eine Fülle an Anlagenkonfigurationen für die Wärme- und Stromversorgung von Mehrfamilienhäusern. Damit lassen sich effiziente Energieversorgungslösungen mit hoher Wirtschaftlichkeit und geringen Emissionswerten realisieren. Praxisbeispiel: Zweifamilienhaus mit Stirling

Landwirtschaft

Für landwirtschaftliche Betriebe und Kompostieranlagen ermöglicht die Wärme-Kraft-Kopplung einen doppelten Gewinn: Die für den Fermentierprozess nötige Wärme und für den Anlagenbetrieb erforderliche Elektrizität stehen automatisch zur Verfügung. Und überschüssige Strom- und Wärmemengen lassen sich weiter nutzen. > Praxisbeispiel: Bio-Bauer in Trub / BE

ABWASSerreinigung & Kehrichtentsorgung

Zahlreiche Abwasserreinigungsanlagen und Kehrichtverwertungen nutzen die Wärme-Kraft-Kopplung in Form von Blockheizkraftwerken zur eigenen Versorgung und zusätzlichen Einspeisung ins öffentliche Netz. Das erzeugte Klärgas und der gesammelte Abfall bringen Energie zurück und schliessen damit den angestrebten Kreislauf. Praxisbeispiel: ARA Uzwil

Veranstaltungen

Review WKK-Forum 2018

wärme-kraft-kopplung

die St. Galler Energiewende

Jans GeothermieKongress 2015

St. Galler Stadtrat Peter Jans, neuer Vorsteher der Technischen Betriebe, wird das beschlossene Energiekonzept der Stadt bzw. den Ausbau von Fernwärme weiter verfolgen und in Zukunft mit mehr WKK-Anlagen betreiben. (Geothermie-Kongress Mai 2015)

Wärme-Kraft-Kopplung

effizient, sicher, umweltfreundlich

Effiziente Brennstoffnutzung

Die WKK kann als strom- oder wärmegeführte Anlage betrieben werden. Die jeweilige Betriebsart führt zu entsprechenden Optimierungen der Auslegung und des Betriebs. Bei einer wärmegeführten Anlage entstehen die geringsten Energieverluste, es wird also die höchste Energieeffizienz erreicht. Der Gesamtwirkungsgrad moderner Anlagen erreicht 85 – 95 %. Ein stromgeführter Betrieb bietet hingegen beim Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen (z.B. Biogas, Klärgas) den Vorzug der Einspeisevergütung. Als Brennstoffe werden heute sowohl fossile als auch erneuerbare Energieträger genutzt. Je nach Technologie lassen sich einerseits  Erdgas, Flüssiggas, Heizöl einsetzen, anderseits regenerierbare Brennstoffe, wie Biogas, Klärgas, Holzgas usw. > Weitere Informationen

Bewährte Technologien im Einsatz

Das Prinzip der Wärme-Kraft-Kopplung wendet man in unterschiedlichen Verbrennungssystemen an. Einerseits wird die entstehende Abwärme z.B. für die Gebäudeheizung genutzt, anderseits treibt die erzeugte mechanische Energie einen Generator an, so dass Strom produziert werden kann. Kleine WKKAnlagen weisen Leistungen zwischen 1 kW und 1 MW auf. Es können also Anlagen mit Leistungsspektren von 1 kW bis zu mehreren Megawatt (MW) zum Einsatz kommen, womit Anwendungen vom Einfamilienhaus bis zu Grossüberbauungen und Fernwärmenetzen in Agglomerationen möglich sind. Zahlreiche Beispiele von WKK-Anlagen belegen, dass neben den Effizienzargumenten auch die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu konventionellen Feuerungsanlagen einen Vorteil darstellt. Voraussetzung bleibt jedoch eine umfassende Berechnung und optimale Planung der Anlage, Einbettung in die örtlichen Energienetze und Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren. > Weitere Informationen

Optimale Vernetzung möglich

Die Wärme-Kraft-Kopplung kann an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommen:

  • Industrie: hoher Bedarf an Bandenergie in Form von Wärme und Strom; Ersatzstromversorgung
  • Wohnen: grosse Gebäude, Nahwärmenetze, Quartiere und Siedlungen (hoher Anteil an Warmwasser, moderne Baustandards, Ersatz einzelner Feuerungen)
  • Dienstleistungsgebäude: zeitgleicher Bedarf an Wärme und Strom; Ersatzstromversorgung
  • Spitäler, Alters- und Pflegeheime: hoher Bedarf an Wärme und Strom im Winterhalbjahr, Ersatzstromversorgung
  • Klär- und Biogasanlagen: ganzjähriger Biogasbetrieb
  • Öffentliche Einrichtungen (Hallenbäder, Museen usw.).

Wird der mit WKK erzeugte Strom bei dezentralen Wärmepumpen eingesetzt, so erhöht sich dank der zusätzlich genutzten Umgebungswärme der Gesamtwirkungsgrad der Energieerzeugung. Eine optimierte virtuelle Konfiguration solcher Systeme kann eine maximale Verwendung sowohl der Brennstoffe als auch der Umgebungswärme für die verschiedenen Wärmebedürfnisse sowie einen Elektrizitätsgewinn erbringen. Weitere Informationen

Wärme-Kraft-Kopplung im Einsatz

Moderne Technik für Komfort und Wirtschaftlichkeit beim Wohnen

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