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News

15. November 2021

Politiker stellen bessere Rahmenbedingungen für WKK in Aussicht

Das mit nahezu 300 Personen sehr gut besuchte POWERLOOP-Forum 2021 im Bierhübeli in Bern war ein voller Erfolg. Sowohl SP-Nationalrat Roger Nordmann als auch GLP-Nationalrat Jürg Grossen halten die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) für die beste Lösung, um Gas, welches aus überschüssigem Strom produziert wurde, rückzuverstromen.

Hier die Topmeldung des energate messenger.

Quelle: energate-messenger.ch

21. Oktober 2021

POWERLOOP-Versicherungsmodell im Schweizer Fernsehen

Das POWERLOOP-Versicherungsmodell zeigt eine neue Lösung für das Versorgungsproblem in der Schweiz. 2000 dezentrale Wärme-Kraft-Kopplungs (WKK) Gaskraftwerke sollen Blackouts verhindern. Das Schweizer Fernsehen hat darüber ausgiebig berichtet. Hier die Links zu den Sendungen.

Deutschschweizer Fernsehen (SRF)

Westschweizer Fernsehen (TSR):

Tessiner Fernsehen (TSI):

Quelle: Schweizer Fernsehen

18. Oktober 2021

Lancierung POWERLOOP-Versicherungsmodell gegen Strommangel und Blackouts

 Wir erhielten viele positive Reaktionen auf unsere Lancierung des POWERLOOP-Versicherungsmodell gegen Strommangel und Blackouts. Die NZZ am Sonntag hat am 17. Oktober 2021 umfangreich darüber berichtet. Das Westschweizer und das Tessiner Fernsehen haben am Sonntag in ihren Abendnachrichten einen grösseren Beitrag gesendet.

Gerne dokumentieren wir Sie mit einem Factsheet über unser POWERLOOP-Versicherungsmodell und mit unserer Medienmitteilung. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Factsheet in D

Factsheet in F

Medienmitteilung in D

Medienmitteilung in F

17. Oktober 2021

2000 kleine Gaskraftwerke sollen Blackouts verhindern

Lesen Sie heute, den 17. Oktober 2021 auf der Titelseite und auf der 8. Seite in der NZZ am Sonntag zwei spannende Artikel von Jürg Meier, Andrea Kučera und Birgit Voigt!

15. Oktober 2021

Neue Studie bestätigt mögliche Versorgungsprobleme ab 2025

Bern (energate) – Ohne Kooperation mit der EU wird die Schweiz in einem „Worst-case-Szenario“ bereits 2025 ernsthafte Probleme mit der Versorgungssicherheit bekommen. Das bestätigt eine neue Studie, die das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) publiziert hat.

Am wirksamsten gegen die drohende Versorgungslücke wäre der Abschluss eines Stromabkommens, wie das Uvek basierend auf einer Studie des Beratungsunternehmens Frontier Economics mitteilte. Ebenfalls „sicher bewältigt“ werden könnte das „Worst-case-Szenario“ demnach für den Fall, dass es Swissgrid gelingen sollte, technische Vereinbarungen mit den europäischen Übertragungsnetzbetreibern abzuschliessen. Deren Abschluss gehört entsprechend auch zu einer Reihe von sechs Massnahmen, welche die Eidgenössische Elektrizitätskommission Elcom – basierend auf einem weiteren, aktuell publiziertem Bericht über kurz- bis mittelfristig umsetzbare Massnahmen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit – als prioritär erachtet. „Ob diese Vereinbarungen rechtzeitig realisiert werden können, ist allerdings noch unklar“, mahnt das Uvek.

Aufgrund der beschränkten Wirksamkeit der besagten Massnahmen empfiehlt die Elcom auch, die bereits begonnenen Vorbereitungsarbeiten für Massnahmen bei Gefährdung der Versorgung nach Artikel 9 StromVG (Effizienz, Gas-Reservekraftwerk, Hydro-Reserve) unbedingt fortzusetzen.

energate messenger, Mario Graf – 15. Oktober 2021

 

 

27. September 2021

Gas und Strom werden teurer

Anders als beim Strom bekommen die Konsumenten beim Gas die Preishausse jetzt schon zu spüren. Zum Beispiel in Bern. Der lokale Versorger Energie Wasser Bern erhöht per 1. Oktober bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gastarife. Das Heizen einer Viereinhalbzimmerwohnung verteuert sich damit um insgesamt 155 Franken pro Jahr oder umgerechnet etwa 15 Prozent, sofern die Beschaffungskosten im ersten Halbjahr 2022 nicht sinken.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel auf nachfolgendem Link: https://www.tagesanzeiger.ch/energiepreise-druecken-aufs-portemonnaie-411796486436

Tages-Anzeiger / Stefan Häne / 27. September 2021

1. September 2021

Das braucht es für eine klimaneutrale Schweiz ohne AKW

 

Die Kapazitäten von Wasserkraft und Solarenergie müssen stark gesteigert werden, um die Energiewende zu schaffen: Solarpanels auf dem Lac des Toules im Wallis.
Die Kapazitäten von Wasserkraft und Solarenergie müssen stark gesteigert werden, um die Energiewende zu schaffen: Solarpanels auf dem Lac des Toules im Wallis.
Foto: Laurent Darbellay (Keystone)
 
Die künftige Energieversorgung der Schweiz ist ein politisches Dauerthema, seit das Stimmvolk beschlossen hat, aus der Kernenergie auszusteigen. Der Ausstieg ist aber längst nicht mehr die einzige Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte. «Es hat sich einiges verändert in den letzten Jahren», sagt Domenico Giardini von der ETH Zürich. Der Professor für Seismologie und Geodynamik an der ETH Zürich ist Mitautor des ersten umfassenden Energieberichtes des «Schweizer Kompetenzzentrums für Energieforschung-Strombereitstellung» (SCCER-SoE), der heute präsentiert wurde. «Wir müssen in Zukunft 30 bis 50 Prozent mehr Strom produzieren als heute», sagt ETH-Forscher Domenico Giardini. Bei der ersten Energiestrategie des Bundes 2013 war das Ziel, den Strombedarf ohne Kernkraft durch zusätzliche erneuerbare Energie, sprich: vor allem durch Fotovoltaik zu decken. Heute verfolgt die Schweiz nicht nur dieses Ziel, sie will auch bis 2050 unter dem Strich null Treibhausgase produzieren. «Es wird viel komplizierter», sagt Giardini. Der Energiebericht zeigt detailliert auf, wie eine klimaneutrale Stromversorgung der Zukunft in der Schweiz aussehen könnte. Dabei geht es nicht nur um Strom, sondern auch um Wärme. Der Tages-Anzeiger hat dazu zehn wichtige Fragen gestellt:
Was macht die künftige Stromversorgung so kompliziert?
Wie viel Fotovoltaik brauchen wir und wie schnell sollte sie zur Verfügung stehen? 
Gibt es noch andere Energiequellen für den zusätzlichen Strombedarf?
Wie viel Speicherkapazität muss aufgebaut werden?
Welche Rolle wird die Wasserkraft spielen?
Welchen Anteil hat an der Stromversorgung die Tiefengeothermie?
Wie gross ist das Potenzial, Energie zu sparen?
Welche Rolle spielt Wasserstoff?
Kann die Schweiz durch die künftige Stromversorgung die Emissionen auf null senken?
Wie viel kostet der Umbau?

Lesen Sie die spannenden Antworten dazu über den folgenden Link: https://www.tagesanzeiger.ch/das-braucht-es-fuer-eine-klimaneutrale-schweiz-ohne-akw-220292017436
 
31. August 2021

Strom-Liefermix: Neue Erneuerbare weiter im Vormarsch

Bern (energate) – Der Anteil neuer erneuerbarer Energieträger am Schweizer Strom-Liefermix hat sich im vergangenen Jahr erneut erhöht. Konkret trugen Sonne, Wind, Biomasse und die Kleinwasserkraft 2020 10,3 Prozent zum Liefermix bei. 2019 waren es 8,4 Prozent gewesen. 2018 lag der Anteil noch bei 7,85 Prozent. Wie das Bundesamt für Energie (BFE) weiter mitteilte, stammte der Strom aus Schweizer Steckdosen 2020 insgesamt zu rund 76 Prozent (2019: 75%) aus erneuerbaren Energien. Die verbleibenden 66 Prozent und damit auch gleich viel wie 2019 lieferte die Grosswasserkraft.
An Bedeutung verloren haben indessen die fossilen und nicht überprüfbaren Energieträger. So stammten 2020 1,8 Prozent und damit etwas weniger als im Vorjahr (2%) des gelieferten Stroms aus fossilen Energieträgern. Ohne klare Herkunft waren 2,1 Prozent des Stroms. 2019 lag dieser Anteil bei 4,3 Prozent. Der Anteil der Kernenergie am Liefermix steigerte sich leicht. 2020 wurden 19,9 Prozent des gelieferten
Stroms in Kernkraftwerken produziert. Im Vorjahr waren es 19,1 Prozent gewesen.

Die Daten zum Schweizer Strom-Liefermix werden jährlich erhoben und auf www.stromkennzeichnung.ch im Stromkennzeichnungs-Cockpit veröffentlicht./mg

28. Juli 2021

Freienbach bekommt grösste Elektrolyseanlage der Schweiz

Alpiq, EW Höfe und Socar Energy Switzerland bauen in Freibach eine Elektrolyseanlage mit einer Kapazität von rund 10 Megawatt. Damit sollen jährlich bis zu 1200 Tonnen Wasserstoff aus Strom aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Sie sollen der Mobilität im Schwerverkehr dienen.

Im ehemaligen Unterwerk der EW Höfe in Freienbach werde die bislang grösste Produktionsanlage der Schweiz für Wasserstoff aus Strom aus erneuerbaren Quellen entstehen, informieren Alpiq, EW Höfe und Socar Energy Switzerland in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie wollen die Anlage mit einer Kapazität von bis zu 10 Megawatt gemeinsam realisieren. Ab Ende 2022 sollen dort jährlich rund 1000 bis 1200 Kilowattstunden Wasserstoff produziert werden.

In Verbindung mit der Anlage in Freienbach ist der Bau einer Pipeline von der Anlage zur nahe gelegenen Autobahnraststätte Fuchsberg geplant. Dort wird Socar Energy Switzerland in beiden Fahrtrichtungen Wasserstofftankstellen einrichten. Über eine ebenfalls auf der Autobahnraststätte geplante Abfüllanlage soll nicht vor Ort verkaufter Wasserstoff an andere Tankstellen geliefert werden. So werde zusätzlicher Verkehr in den an die Produktionsanlage angrenzenden Dörfern vermieden, heisst es in der Mitteilung. 

In einem zweiten Schritt prüfen die Partnerunternehmen zudem die Beimischung von Wasserstoff aus Freienbach in das Gasverteilnetz der EW Höfe. Die Abwärme aus der Wasserstoffproduktion soll in einer späteren Phase in das neu entstehende Fernwärmenetz der Energie Ausserschwyz eingespeist werden. Damit setze das Projekt „neue Massstäbe in puncto Energieeffizienz“, heisst es in der Mitteilung.

Quelle:

28. Juli 2021 / hs