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28. Juni 2022

Wasserstoffproduktionsanlage beim Wasserkraftwerk Wildegg-Brugg schreitet voran

Die Axpo plant beim Wasserkraftwerk Wildegg-Brugg eine Wasserstoffproduktionsanlage, die voraussichtlich im Frühjahr 2024 grünen Wasserstoff aus einheimischer Wasserkraft produzieren wird. Der klimafreundliche Wasserstoff wird teilweise direkt über eine Leitung zur nahegelegenen Tankstelle von Voegtlin-Meyer geliefert und leistet so einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Mobilitätssektor. 

Die von Axpo geplante Wasserstoffproduktionsanlage in Wildegg-Brugg mit einer Leistung von bis zu 15 MW wird jährlich mittels Elektrolyse rund 2000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Der für die Produktion benötigte Strom stammt vollumfänglich aus dem nahegelegenen Flusskraftwerk Wildegg-Brugg. Mit der direkten Anbindung an das Kraftwerk wird klimafreundlicher Wasserstoff produziert. Ein Teil davon gelangt über eine neue Leitung zur nahegelegenen Tankstelle von Voegtlin-Meyer. Voegtlin-Meyer wird künftig den grünen Wasserstoff an ihrer Wasserstofftankstelle regionalen Nutzern zur Verfügung stellen. Die IBB plant zudem, die aus dem Elektrolyseverfahren resultierende Abwärme in einem Wärmenetz zu nutzen und die gewonnene erneuerbare Energie den Industrienachbarn zur Verfügung zu stellen.

Aargauer Kooperationsprojekt
Die Realisierung der Wasserstoffproduktionsanlage und die Leitung zur nahegelegenen Tankstelle sind ein Kooperationsprojekt: Axpo, Voegtlin-Meyer, IBB und die Stadt Brugg haben dazu im November 2021 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Mit den rund 2000 Tonnen grünen Wasserstoff können künftig jährlich etwa 300 Lastwagen oder Busse betrieben werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen im Strassenverkehr.

Quelle: Medienmitteilung Axpo Holding AG vom 24.6.2022

1. Juni 2022

Mit POWERLOOP in die Zukunft – persönlich

Eigentlich haben wir nur zwei Probleme: zu wenig Strom im Winter und zu viele Treibhausgase insgesamt. Um beides kümmert sich die Politik – noch mit unsicherem Ausgang. Und ich darf mich künftig auch damit beschäftigen, denn ich bin Ihr neuer Ansprechpartner in dieser Frage. Seit heute bin ich der neue Geschäftsführer von POWERLOOP und es ist mir eine Riesenfreude, dass ich damit eine Technologie und Community vertreten darf, die einen echten Beitrag zum Gelingen der Energie- und Klimawende leisten kann. Nicht nur warme Worte, sondern ein konkreter Lösungsbeitrag.

Effizienz ist die Königsdisziplin

Mit meinem wissenschaftlichen Background in Ökonomie, Soziologie und Ökologie habe ich rasch erkannt, weshalb dezentrale Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) eine Schlüsseltechnologie in der Energieversorgung darstellt: weil sie mit einem unglaublich hohen Wirkungsgrad die eingesetzte, gasförmige Energie – ob klimaneutral oder nicht, ob lokal produziert oder eingekauft – zu nutzen weiss. Und eine hohe Effizienz hilft gegen alles: es schont die Umwelt und stärkt die Wirtschaft und hilft damit auch den Menschen. Bei einer Effizienzsteigerung gibt es nur Gewinner.

«Bi de Lüüt», regional, klimafreundlich und vor allem gut für die Versorgungssicherheit

Die Effizienz allein hätte mich bereits überzeugt. Es kommen aber weitere Vorteile hinzu und die technischen Anwendungsmöglichkeiten kennen fast keine Grenzen – vor allem wenn verschiedene Technologien «in einem Loop» zusammengeschaltet werden: z.B. eine Biogasanlage mit einem WKK und einem Fernwärmenetz. Oder ein klimapositives Holzheizkraftwerk mit einer WKK-Anlage und einem Industriebetrieb, der Prozesswärme braucht. Schön ist auch die Vorstellung einer Gemeinde, die sich mit einem eigenen effizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) und einem Tank voll grünem Wasserstoff unabhängig von einer äusseren Versorgung macht. Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
Gleichzeitig sehr real und zwingend notwendig ist der Beitrag von WKK zur Stromversorgungssicherheit in der Schweiz. Da sind wir mit dem POWERLOOP-Modell genau richtig aufgestellt und zeigen den Ausweg aus der Sackgasse.

Power-to-Gas als Trumpf

Als ob es nicht schon genügend gute Gründe gegeben hätte, steht hinter POWERLOOP nicht nur WKK, sondern auch Power-to-Gas, eine Technologie, die erst in den Kinderschuhen steckt, aber für die Zukunft bedeutend sein wird. Damit können Stromüberschüsse im Sommer gespeichert und für den Winter «eingelagert» werden. Da können sie dann wertvollen Strom liefern und das Ganze ist auch noch klimaneutral. Diese Entwicklung wollen wir und sie wird auch kommen – weil sie nötig ist.

Diese und weitere Argumente haben mich von POWERLOOP überzeugt. Ich bin ab heute Ihr neuer Geschäftsführer und freue mich, dass ich in Ihrem Dienste stehe und mich für so eine tolle Technologie engagieren darf. Herzlichst, der neue Kurt.

5. Mai 2022

Kurt Lanz wird neuer Geschäftsführer von POWERLOOP

POWERLOOP gibt Gas und stärkt seine Geschäftsstelle. Ab 1. Juni übernimmt Kurt Lanz die Verantwortung für den Verband und löst damit Kurt Lüscher ab, der POWERLOOP in den letzten Jahren gross und landesweit bekannt gemacht hat. Mit dem Geschäftsführer-wechsel geht auch ein Ausbau der Geschäftsstelle einher, da die dezentrale Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) und Power-to-Gas zunehmend als Schlüssel-Technologien für das Gelingen der Energiewende erkannt werden.

Medienmitteilung in deutsch

Medienmitteilung in französisch

Quelle: www.powerloop.ch

2. Mai 2022

Mit Mist und Gülle gegen die Stromlücke

Die Nutzung von Hofdünger zur Energiegewinnung würde wesentlich zu drei Zielen beitragen: Ersatz fossiler Brennstoffe, klimafreundlichere Landwirtschaft und grössere Selbstversorgung. Warum setzen wir nicht stärker auf Mist und Gülle? Der Ukraine-Krieg führt uns vor Augen, wie massiv die Schweiz von ausländischen fossilen Energiequellen abhängig ist. Dabei hätten wir es in der Hand, den Grad der Selbstversorgung mit nachhaltiger Energie zu erhöhen. Neben den bekannten Ressourcen wie Wasser, Sonne und Wind gibt es eine Energiequelle, die wir noch kaum nutzen: Mist und Gülle, die täglich in hohen Mengen in der Landwirtschaft anfallen. 

Artikel hier herunterladen

Quelle: www.nzz.ch

27. April 2022

Biogas aus der Schweiz

Mit Essensresten gegen Putin. Nur ein Bruchteil des in der Schweiz verbrauchten Gases wird auch hier hergestellt. Entsprechend abhängig sind wir von Importen – auch aus Russland. Doch das Potenzial von einheimischem Biogas wäre enorm.

Artikel lesen

Quelle: Tagesanzeiger

22. März 2022

Dezentrale WKK vs. zentrale Gasturbinenkraftwerke

Gemeinsam mit nationalen Parlamentariern und Experten hat POWERLOOP im 2021 ein Modell zur Verbesserung der Versorgungssicherheit im Winter entwickelt. Das POWERLOOP-Modell wurde in der Öffentlichkeit und bei den Behörden mit sehr grossem Interesse aufgenommen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 Massnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit beschlossen. Dazu gehört auch der Entscheid zum Bau von Gasturbinenkraftwerken bzw. sogenannten «Peaker».

Folgend können Sie ein Papier mit dem Vergleich der beiden Lösungen herunterladen:

Deutsch

Französisch

Quelle: www.powerloop.ch

8. März 2022

Stadtwerke kritisieren den Bund

Alternative zum Bundesratsplan: Stauseen für den Notfall und WKK für den Normalbetrieb.

Florence Vuichard beschreibt in diesem Artikel vom 4. März 2022 der CH Media die Thematik der möglichen Strommangellage und den Lösungsansatz vom Bundesrat mit den bis zu drei Gaskraftwerken mit mutmasslichen Kosten zwischen CHF 700 Mio. und CHF 900 Mio.

«Wir haben die bessere Lösung», sagt Ronny Kaufmann, Chef von Swisspower, dem Gemeinschaftsunternehmen von 22 Stadtwerken – von Genf und Lausanne über Bern und Aarau bis zu Frauenfeld und Chur. Diese fordern statt des Baus von Reserve-Gaskraftwerken eine Offensive beim Ausbau der sogenannten Wärme-Kraft-Koppelungsanlagen (WKK).

Lüschers WKK-Fachverband stellt sich – anders als Swisspower – nicht grundsätzlich gegen den Bau eines grossen Gaskraftwerkes: «Es wird weiterhin grosse Kraftwerke brauchen», sagt Lüscher. Aber er erachtet es als «fatal», sollten dadurch die «Chancen zur dringend notwendigen Stärkung der dezentralen Versorgungsnetze verpasst» werden.

Hier geht es zum ungekürzten Artikel

Quelle: Florence Vuichard / CH Media / 4. März 2022

25. Januar 2022

POWERLOOP-Modell

Das vor kurzem lancierte POWERLOOP-Modell zur Verbesserung der Versorgungssicherheit im Winter wurde in der Öffentlichkeit und bei den Behörden mit grossem Interesse aufgenommen. Untenstehend finden sie dazu das Factsheet und die Präsentation. Der Einsatz von mittelgrossen, dezentralen WKK-Anlagen bietet viele Vorteile:

  1. Rasch realisierbar, modularer und dosierter Ausbau
  2. Kombinierbar mit Power-to-Gas und ready für Wasserstoffbetrieb
  3. Effiziente Nutzung von Strom und Wärme
  4. CO2-neutraler Betrieb ist das Ziel und umsetzbar

uvm

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Präsentation herunterladen

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Quelle: powerloop.ch

10. Januar 2022

Guckt die Schweiz am Ende in die Röhre?

…so ist seit dem Beschluss zum Kernkraftausstieg in Ländern wie Deutschland, Italien, Belgien und der Schweiz klar, dass die Energiewende ohne Gaskraft als Zwischenlösung nicht zu realisieren ist. Kleine Gaskraftwerke sollen Blackouts verhindern. Insbesondere in der Schweiz, wo das Potenzial der Wasserkraft weitgehend ausgeschöpft ist und der Ausbau der Wind- und Sonnenenergie nur schleppend vorankommt, wird der Bau von Gaskraftwerken inzwischen von vielen als notwendiges Übel angesehen…

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Quelle: Luzernerzeitung

23. Dezember 2021

Frohe Festtage

An dieser Stelle möchten wir DANKE sagen für die angenehme und schöne Zusammenarbeit. Das ganze Team wünscht Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2022.