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21. September 2022

Klimapolitik: Neues CO2-Gesetz will Biogasanlagen fördern

Der Bundesrat will die Treibhausgase bis 2030 halbieren. Zu diesem Zweck hat er am 16. September 2022 die Botschaft zum revidierten CO2-Gesetz für die Zeit von 2025 bis 2030 verabschiedet. Die Vorlage nimmt die Bedenken bei der letzten Revision auf und enthält keine neuen oder höheren Abgaben. Stattdessen setzt sie auf eine gezielte Förderung, um Investitionen in klimafreundliche Lösungen zu lenken. Im Vordergrund stehen Massnahmen, die es der Bevölkerung ermöglichen, den CO2-Ausstoss zu senken. Gleichzeitig will die Vorlage die Schweizer Energieversorgung stärken und die Abhängigkeit der Schweiz von Öl und Erdgas reduzieren.

Zusätzliche Mittel für Heizungsersatz

Mit der Vorlage kann der Bund zwischen 2025 und 2030 insgesamt rund 4,1 Milliarden Franken in den Klimaschutz investieren. Ein grosser Teil der Investitionen, nämlich rund 2,8 Milliarden Franken, steht für Klimaschutzmassnahmen im Gebäudebereich bereit. Zudem wird der Ausbau von Fernwärmenetzen finanziell unterstützt. Die Mittel fliessen wie bisher in das Gebäudeprogramm, den Technologiefonds und die Förderung von Geothermie. Neu können auch Biogasanlagen und Gemeinden bei ihrer Energieplanung unterstützt werden. Das stellt auch eine Chance für POWERLOOP dar, da die Kombination von Biogasanlagen und Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) geradezu ideal ist. Der Technologiefonds soll weiterhin innovativen Schweizer Firmen mit Bürgschaften zu Fremdkapital verhelfen und neu Risiken beim Ausbau von Fernwärmenetzen absichern.

Stärkung der Schweizer Energieversorgung

Gleichzeitig soll die Vorlage die Schweizer Energieversorgung stärken. Sie will dafür sorgen, dass weniger Öl und Erdgas verbraucht werden. Dadurch reduziert sich in diesem Bereich die Abhängigkeit der Schweiz von Lieferungen aus dem Ausland. Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) können dabei helfen.

Gebäudebereich und Mobilitätssektor sind zentral für Klimaschutz 

Beim Verkehr werden Elektro- oder Wasserstoffantriebe gefördert. Ebenso Pilotanlagen zur Herstellung von erneuerbaren synthetischen Flugtreibstoffen. Importeure von Benzin und Diesel müssen weiterhin einen Teil der CO2-Emissionen dieser Treibstoffe mit Klimamassnahmen ausgleichen, wobei sie ihre Emissionen auch mit Klimaschutzprojekten im Ausland ausgleichen können. Künftig sollten zudem alle Unternehmen von der CO2-Abgabe befreit werden, wenn sie im Gegenzug eine Verpflichtung zur Verminderung ihrer Treibhausgase eingehen. Auch da kann die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) helfen.

Medienmitteilung des Bundesrates und Botschaft: hier

30. August 2022

POWERLOOP als Lichtblick in der Strommangellage

Die Schweiz am Sonntag berichtete über die von POWERLOOP angebotene Hilfeleistung in der aktuellen Energiekrise. POWERLOOP hat nach entsprechenden Abklärungen angeboten Produktionskapazitäten für bis zu 150 Megawatt zu liefern und mit einer ausreichenden Menge an sogenannten LNG-Tanks – also grossen 17-Tonnen-Tankbehältern, die mit Flüssiggas gefüllt sind – auszustatten. Weitere Abklärungen sind am Laufen und die Hürden bleiben hoch. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir zur Lösungsfindung beitragen können – bereits für diesen Winter, aber vor allem auch für die folgenden Winter. Und das notabene auch viel klimafreundlicher!

Lesen die die öffentlich verfügbare Berichterstattung von watson.ch: Stromkrise: Energieverband kann Hälfte der nötigen Winterreserve liefern (watson.ch)

25. August 2022

POWERLOOP stellt 100 Megawatt für Strommangellage in Aussicht

energate-messenger.ch, das führende Fachmedium für aktuelle Entwicklungen im Energiemarkt berichtet über POWERLOOP. Hier die unveränderte Topmeldung vom 24.8.2022:

Powerloop könnte laut eigenen Angaben bis Februar 2023 100 MW an Reserveleistung organisieren. Der Fachverband setzt dabei auf gebrauchte Blockheizkraftwerke und Flüssiggas (LNG) – dies für den Fall, dass
im kommenden Winter neben Strom auch Gas knapp wird.

Wie Powerloop-Geschäftsführer Kurt Lanz gegenüber energate ausführt, besteht die Lösung des Fachverbands aus rund 50 Blockheizkraftwerken (gebrauchte Anlagen und Mietanlagen) mit einer durchschnittlichen Kapazität von ca. zwei MW. „Die Anlagen können sofort organisiert und bis Februar 2023 in Betrieb genommen werden“, stellt Lanz klar. Ihm zufolge könnte der Brennstoff zum Betrieb der Anlagen zudem in ausreichender Menge organisiert und in der Schweiz gelagert werden.

Konkret könnte Powerloop demnach aktuell rund 90 ISO-Container für LNG beschaffen. Diese wären verfügbar, fassten je 17 Tonnen und seien mit Wechselbrücken-LKW transportierbar. Gemäss Powerloop bräuchte die 100-MW-Reserve aus den besagten Blockheizkraftwerken ca. 17 Tonnen LNG pro Stunde. Die rund 90 ISO-Container würden es also vorerst erlauben, die Reserve für rund 90 Stunden voll auszulasten.

Im Gegensatz zu Powerloop möchte der Bund nicht mit Blockheizkraftwerken und LNG, sondern mit einer Reserve aus gas- und ölfähigen Kraftwerken für den kommenden Winter vorsorgen. Laut Lanz ist die Powerloop-Lösung deutlich klimafreundlicher als diejenige des Bundes. „Wird eine gas- statt ölbasierte Lösung realisiert, reduziert sich der CO2-Austoss um rund 25 Prozent. Dadurch, dass der elektrische Wirkungsgrad von BHKW-Anlagen zudem deutlich höher liegt, können weitere 25 Prozent eingespart werden“, sagt Lanz. Powerloop wirbt weiter damit, dass die Container-Anlagen – bei einem Ausfall der geplanten Grossanlagen – auch für eine gewisse Absicherung bzw. Redundanz sorgen würden. Das Hauptargument sei aber die Verfügbarkeit. „Wir können liefern und das ist momentan das Entscheidende“, so Lanz gegenüber energate. 

Hinter der von Powerloop präsentierten Lösung steht gemäss Lanz eine breite Koalition aus Industrie, Energieversorgern und Logistikern. Gemäss dem Powerloop-Geschäftsführer wurden die vorgeschlagenen Blockheizkraftwerke vom Bund bisher nicht in seinen Überlegungen berücksichtigt. Derzeit werde der
Vorschlag des Fachverbands von den Behörden aber geprüft. Dabei sei der Fachverband zuversichtlich – schliesslich seien die Verfügbarkeit und Lieferbarkeit der Lösung bestechende Argumente, so Lanz.
Vom Bund fordert Lanz nun ein rasches Handeln. „Die erforderlichen Komponenten sind jetzt verfügbar, müssten aber rasch reserviert werden, bevor sie von jemand anderem beansprucht werden“, so der Powerloop-Geschäftsführer zu energate. Lanz macht diesbezüglich darauf aufmerksam, dass auch die Evaluation von Standorten und die detaillierte Erstellung von Kostenvoranschlägen pro Standort aufwändig seien. Apropos Kosten: Gemäss ersten Abschätzungen von Powerloop wäre die vorgeschlagene Blockheizkraftwerk-Lösung inklusive LNG-Anbindung für einen niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag zu haben. /mg

Der Originalbeitrag ist auf www.energate-messenger.ch zu finden
Problemlos auch „nur“ mit einem fairen Gratisabo.

18. August 2022

Mit Gülle und Methanol gegen die Strommangellage

Gestern hat der Bundesrat entschieden, nun sämtliche Register zu ziehen, um der drohenden Strommangellage zu begegnen. Schon für den nächsten Winter will er mehrere Gas- oder Ölkraftwerke für den Notfall bereitstellen. Der Zielwert liegt bei über 300 Megawatt, was der elektrischen Leistung entspricht, die auch 30 neue Blockheizkraftwerke (BHKW) liefern können. Dadurch soll zumindest der durch die Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg wegfallende Strom ersetzt werden.

Sogar vorhandene Notromaggregate sollen genutzt werden
Noch ist unklar, welche Reserve-Kraftwerke der Bundesrat vorsieht. In jedem Fall sollen diese bis Februar oder März 2023 bereitstehen, da dann wegen den leeren Speicherseen am ehesten mit Lücken zu rechnen ist. Im Ernstfall sollen sogar Notstromaggregate von Firmen für die Sicherstellung der Versorgung genutzt werden. Der Bund geht dabei von einem Potential von ca. 280 Megawatt aus. Die gesamte installierte Kapazität beträgt aber noch deutlich mehr. Berechnungen von POWERLOOP kommen auf über 800 Megawatt, wobei da auch Spitäler, Rechenzentren und Kühlhäuser eingerechnet wurden. Das Militär könnte allein rund 100 Megawatt beisteuern.

Nun muss jeder Miststock angezapft werden
Die Not ist gross und die Zeit knapp. Beides ist aber auch das Resultat einer wenig vorherschauenden und uninspirierten Energiepolitik. Mit der Umsetzung des POWERLOOP-Modells und einer konsequenten Ausschöpfung bestehender Inlandquellen wäre eine kostengünstigere und vor allem auch klimafreundlichere Lösung möglich. So produzieren beispielsweise landwirtschaftliche Biogasanlagen bereits heute jährlich rund 190 GWh Strom. Dabei wird erst knapp fünf Prozent des Hofdüngers aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung energetisch verwertet. Das nachhaltig nutzbare Potential liegt um ein Vielfaches höher – allein der potenzielle Biomethanertrag des gesamten nutzbaren Hofdüngeranfalls beziffert sich laut WSL auf jährliche 4300 GWh. Nicht beinhaltet ist die zusätzlich mögliche Energiegewinnung aus der Verwertung von Nebenprodukten aus dem Pflanzenbau. Auch die Potenziale von Waldholz oder Klärschlamm sind noch bei weitem nicht ausgeschöpft (vgl. Abbildung).

Methanol als Ausweg aus der Krise
Gänzlich unbeachtet bleiben bislang die Möglichkeiten, welche der weltweit am zweithäufigsten gehandelte «Saft» bietet, nämlich Methanol. Dieser ist perfekt transport- und lagerfähig. Zudem ist er ungefährlich und geruchslos. Wie die Firma Silent Power aus Cham eindrücklich aufzeigt, kann damit auch ein BHKW betrieben werden (siehe Econimo 5000 auf www.silent-power.com). Diese haben eine Leistung von rund fünf Megawatt und produzieren Strom und Wärme. Auch ein reiner Stromgenerator ist in Entwicklung und wird ab Oktober auf dem freien Markt verfügbar sein. Warum kauft der Bundesrat nicht einfach hier ein?

7. Juli 2022

Das POWERLOOP-Modell schafft eine nachhaltige Lösung für die Versorgungssicherheit der Schweiz

POWERLOOP ist der Schweizerische Fachverband, der sich für eine saubere und bezahlbare Versorgungssicherheit in der Schweiz mit Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) und Power-to-Gas (P2G) einsetzt. Mit seinem POWERLOOP-Modell steuert POWERLOOP seinen Anteil zu einer nachhaltigen Lösung zur Versorgungssicherheit mit Strom und Wärme in der Schweiz bei. Das Modell forciert den sinnvollen Ausbau von dezentralen Wärme-Kraft-Kopplungs (WKK)-Anlagen, welche sich für eine effiziente Strom- und Wärmeversorgung am Ort des Bedarfs eignen. So liegt der Gesamtwirkungsgrad von WKK-Anlagen liegt bei über 90%. Die dezentrale WKK-Lösung ist dabei eine optimale Ergänzung des geplanten Ausbaus der erneuerbaren Energien, weil sie einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Gesamtsystems auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel leisten kann.

 
Quelle: www.aeesuisse.ch
28. Juni 2022

Wasserstoffproduktionsanlage beim Wasserkraftwerk Wildegg-Brugg schreitet voran

Die Axpo plant beim Wasserkraftwerk Wildegg-Brugg eine Wasserstoffproduktionsanlage, die voraussichtlich im Frühjahr 2024 grünen Wasserstoff aus einheimischer Wasserkraft produzieren wird. Der klimafreundliche Wasserstoff wird teilweise direkt über eine Leitung zur nahegelegenen Tankstelle von Voegtlin-Meyer geliefert und leistet so einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Mobilitätssektor. 

Die von Axpo geplante Wasserstoffproduktionsanlage in Wildegg-Brugg mit einer Leistung von bis zu 15 MW wird jährlich mittels Elektrolyse rund 2000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Der für die Produktion benötigte Strom stammt vollumfänglich aus dem nahegelegenen Flusskraftwerk Wildegg-Brugg. Mit der direkten Anbindung an das Kraftwerk wird klimafreundlicher Wasserstoff produziert. Ein Teil davon gelangt über eine neue Leitung zur nahegelegenen Tankstelle von Voegtlin-Meyer. Voegtlin-Meyer wird künftig den grünen Wasserstoff an ihrer Wasserstofftankstelle regionalen Nutzern zur Verfügung stellen. Die IBB plant zudem, die aus dem Elektrolyseverfahren resultierende Abwärme in einem Wärmenetz zu nutzen und die gewonnene erneuerbare Energie den Industrienachbarn zur Verfügung zu stellen.

Aargauer Kooperationsprojekt
Die Realisierung der Wasserstoffproduktionsanlage und die Leitung zur nahegelegenen Tankstelle sind ein Kooperationsprojekt: Axpo, Voegtlin-Meyer, IBB und die Stadt Brugg haben dazu im November 2021 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Mit den rund 2000 Tonnen grünen Wasserstoff können künftig jährlich etwa 300 Lastwagen oder Busse betrieben werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen im Strassenverkehr.

Quelle: Medienmitteilung Axpo Holding AG vom 24.6.2022

1. Juni 2022

Mit POWERLOOP in die Zukunft – persönlich

Eigentlich haben wir nur zwei Probleme: zu wenig Strom im Winter und zu viele Treibhausgase insgesamt. Um beides kümmert sich die Politik – noch mit unsicherem Ausgang. Und ich darf mich künftig auch damit beschäftigen, denn ich bin Ihr neuer Ansprechpartner in dieser Frage. Seit heute bin ich der neue Geschäftsführer von POWERLOOP und es ist mir eine Riesenfreude, dass ich damit eine Technologie und Community vertreten darf, die einen echten Beitrag zum Gelingen der Energie- und Klimawende leisten kann. Nicht nur warme Worte, sondern ein konkreter Lösungsbeitrag.

Effizienz ist die Königsdisziplin

Mit meinem wissenschaftlichen Background in Ökonomie, Soziologie und Ökologie habe ich rasch erkannt, weshalb dezentrale Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) eine Schlüsseltechnologie in der Energieversorgung darstellt: weil sie mit einem unglaublich hohen Wirkungsgrad die eingesetzte, gasförmige Energie – ob klimaneutral oder nicht, ob lokal produziert oder eingekauft – zu nutzen weiss. Und eine hohe Effizienz hilft gegen alles: es schont die Umwelt und stärkt die Wirtschaft und hilft damit auch den Menschen. Bei einer Effizienzsteigerung gibt es nur Gewinner.

«Bi de Lüüt», regional, klimafreundlich und vor allem gut für die Versorgungssicherheit

Die Effizienz allein hätte mich bereits überzeugt. Es kommen aber weitere Vorteile hinzu und die technischen Anwendungsmöglichkeiten kennen fast keine Grenzen – vor allem wenn verschiedene Technologien «in einem Loop» zusammengeschaltet werden: z.B. eine Biogasanlage mit einem WKK und einem Fernwärmenetz. Oder ein klimapositives Holzheizkraftwerk mit einer WKK-Anlage und einem Industriebetrieb, der Prozesswärme braucht. Schön ist auch die Vorstellung einer Gemeinde, die sich mit einem eigenen effizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) und einem Tank voll grünem Wasserstoff unabhängig von einer äusseren Versorgung macht. Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
Gleichzeitig sehr real und zwingend notwendig ist der Beitrag von WKK zur Stromversorgungssicherheit in der Schweiz. Da sind wir mit dem POWERLOOP-Modell genau richtig aufgestellt und zeigen den Ausweg aus der Sackgasse.

Power-to-Gas als Trumpf

Als ob es nicht schon genügend gute Gründe gegeben hätte, steht hinter POWERLOOP nicht nur WKK, sondern auch Power-to-Gas, eine Technologie, die erst in den Kinderschuhen steckt, aber für die Zukunft bedeutend sein wird. Damit können Stromüberschüsse im Sommer gespeichert und für den Winter «eingelagert» werden. Da können sie dann wertvollen Strom liefern und das Ganze ist auch noch klimaneutral. Diese Entwicklung wollen wir und sie wird auch kommen – weil sie nötig ist.

Diese und weitere Argumente haben mich von POWERLOOP überzeugt. Ich bin ab heute Ihr neuer Geschäftsführer und freue mich, dass ich in Ihrem Dienste stehe und mich für so eine tolle Technologie engagieren darf. Herzlichst, der neue Kurt.

5. Mai 2022

Kurt Lanz wird neuer Geschäftsführer von POWERLOOP

POWERLOOP gibt Gas und stärkt seine Geschäftsstelle. Ab 1. Juni übernimmt Kurt Lanz die Verantwortung für den Verband und löst damit Kurt Lüscher ab, der POWERLOOP in den letzten Jahren gross und landesweit bekannt gemacht hat. Mit dem Geschäftsführer-wechsel geht auch ein Ausbau der Geschäftsstelle einher, da die dezentrale Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) und Power-to-Gas zunehmend als Schlüssel-Technologien für das Gelingen der Energiewende erkannt werden.

Medienmitteilung in deutsch

Medienmitteilung in französisch

Quelle: www.powerloop.ch

2. Mai 2022

Mit Mist und Gülle gegen die Stromlücke

Die Nutzung von Hofdünger zur Energiegewinnung würde wesentlich zu drei Zielen beitragen: Ersatz fossiler Brennstoffe, klimafreundlichere Landwirtschaft und grössere Selbstversorgung. Warum setzen wir nicht stärker auf Mist und Gülle? Der Ukraine-Krieg führt uns vor Augen, wie massiv die Schweiz von ausländischen fossilen Energiequellen abhängig ist. Dabei hätten wir es in der Hand, den Grad der Selbstversorgung mit nachhaltiger Energie zu erhöhen. Neben den bekannten Ressourcen wie Wasser, Sonne und Wind gibt es eine Energiequelle, die wir noch kaum nutzen: Mist und Gülle, die täglich in hohen Mengen in der Landwirtschaft anfallen. 

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Quelle: www.nzz.ch