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„Wir sehen den Verkauf als große Chance“, sagt Martin Mühlbacher, Standortleiter Jenbach. Die Produktlinien Jenbacher und Waukesha mit Produktionsstandorten in Österreich, Kanada und den USA werden aus dem General Electric Konzern ausgelöst. Und Jenbach sei als Headquarter geplant. Das bedeute, es brauche neue Mitarbeiter, denn so manche Abteilung bleibe ja beim Noch-Mutterkonzern General Electric. Noch, weil zwar klar ist, dass das profitable Geschäft mit Gasmotoren um 3,2 Milliarden Dollar an den US-Finanzinvestor Advent geht, allerdings die Wettbewerbsbehörden noch kein grünes Licht für die Übernahme gegeben haben.

Der 20’000. Jenbacher Gasmotor wurde an seine neuen Besitzer, die Milchwerke Oberfranken übergeben. Das Blockheizkraftwerk soll Anfang 2019 in Betrieb gehen. Präsident Lange bezeichnet den 20’000. Motor als „Meilenstein“ für die Gasmotorensparte. Auf das Jenbacher Werk könne man jedenfalls stolz sein. Die Umsätze von Jenbacher bewegten sich in den letzten Jahren zwischen 1.5 und zwei Milliarden Euro sowie 2018 werden 1500 Neuanlagen gebaut.

Lesen sie den ganzen Artikel unter:  Artikel aus der Tiroler Tageszeitung

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Informationsveranstaltung «Blockheizkraftwerke in der Praxis» von Avesco vom 13. September in Kirchberg SG 

Biogasanlagen mit Blockheizkraftwerken auf Bauernhöfen können einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der CO2-Reduktionsziele der Schweizer Landwirtschaft leisten. Vertreter von Ökostrom Schweiz und des Bundesamtes für Energie sahen daher an der Avesco Informationsveranstaltung «Blockheizkraftwerke in der Praxis» positive Vorzeichen für diese Form der Energiegewinnung.

Würden 40 Prozent des Hofdüngers, der auf Schweizer Bauernhöfen anfällt, für Strom-, Wärme- oder Gasproduktion energetisch genutzt, könnte allein damit das CO2-Reduktionsziel erreicht werden, das im neuen CO2-Gesetz des Bundes für den Landwirtschaftssektor vorgesehen sein wird. Heute werden gerade rund 5 Prozent des Hofdüngers genutzt.

Veranstaltung mit Teilnehmenden verschiedener Branchen
Gross ist daher das Potenzial für die Energieerzeugung aus Biomasse. In der Landwirtschaft, aber auch in anderen Sektoren. Entsprechend auf reges Interesse stiess die Informationsveranstaltung «Blockheizkraftwerke in der Praxis», zu der Avesco am 13. September in Kirchberg SG eingeladen hatte. Auf dem Landwirtschaftshof mit Biogasanlage und Blockheizkraftwerk von Joachim und Monique Harder hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen Betriebs zu werfen.

Referate über die Rahmenbedingungen für Betreiber von Biogasanlagen
«Die Biogasanlage ist ein Multitalent: Sie produziert Strom, Gas, Wärme und verringert so die Nutzung fossiler Brennstoffe. Gleichzeitig erbringt sie eine CO2-Reduktionsleistung unter anderem hinsichtlich Methanausstoss», sagte Stefan Mutzner von Ökostrom Schweiz in seinem Vortrag.  Diesen Standpunkt teilte auch Matthieu Buchs vom Bundesamt für Energie. Die Trümpfe der Bioenergie müssten besser bewertet werden. Die Energie aus Biomasse gehöre «zu einem nachhaltig ausgewogenen Energiemix».

Unterstützung für Energieerzeuger bei der Direktvermarktung  
Ebenfalls Thema war das seit 1. Januar 2018 geltende neue Fördersystem des Bundes, das auch Biogasanlagenbetreiber betrifft. Es verpflichtet Betreiber mit gewissen Anlagengrössen dazu, die produzierte Energie selber zu verkaufen – in der sogenannten Direktvermarktung. Um diese Direktvermarktung für den einzelnen Anlagenbetreiber zu vereinfachen und effizient zu gestalten, bietet die FlecoPower, eine Tochtergesellschaft von Ökostrom Schweiz und der MBRsolar AG, seit dem 1. April 2018 entsprechende Dienstleistungen an.  

Die Schweizer Stromversorgung im Winter ist alles andere als sicher – die Stromimporte sind gefährdet. Deshalb ist dezentrale Wärmekraftkopplung (WKK) eine gute Strategie zur Deckung der Stromlücke im Winter. Umso mehr, als immer mehr erneuerbares Gas eingesetzt wird. Darüber waren sich alle Referenten am WKK-Forum Ende Juni in Ittigen einig. Einigkeit auch bei den beiden WKK-Verbänden V3E und WKK-Fachverband: Sie schliessen sich zu einem Verband zusammen.

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Quelle: HK-Gebäudetechnik 8/18

Swisspower setzt sich für eine effiziente, sichere und nachhaltige Energieversorgung ein. Das neue Strommarktdesign muss sich an diesen drei Zielen messen lassen. Neben der Versorgungssicherheit und den tragbaren volkswirtschaftlichen Kosten müssen zwingend auch die Ziele der Energiestrategie 2050 und der Klimapolitik berücksichtigt werden. Sowohl um die Risiken der Importabhängigkeit zu minimieren, als auch um die Ausbauziele der Energiestrategie und die Klimaziele zu erreichen, muss die inländische erneuerbare Stromproduktion gestärkt werden. Zusätzlich braucht es Anreize für Energieeffizienzmassnahmen und saisonale Speicherlösungen. Im Hinblick auf eine allfällige vollständige Marktöffnung, müssen gleich lange Spiesse für alle Marktteilnehmer geschaffen werden.

Deutsch: Position Strommarktdesign
Français: Position conception

Quelle: Swisspower

 

Wärmekraftkopplungsanlagen (WKK) fristen gemäss der aktuellen Statistik des Bundesamts für Energie (BFE) ein Nischendasein. Per Ende 2016 stammten nur gerade drei Prozent der Schweizer Stromproduktion aus WKK-Anlagen. „Wenn sich das nicht ändert, dann wird aus der Energiestrategie eine Importstrategie“, mahnte Daniel Dillier, Präsident des Verbands Effiziente Energie Erzeugung (V3E), am diesjährigen WKK-Forum. Dillier betonte, dass WKK-Anlagen vor allem im Winter innert kürzester Zeit angefahren und Strom produzieren könnten. Aufgrund des beschlossenen Atomausstiegs und der dadurch grösser werdenden Winterstromlücke sei die Technologie folglich unverzichtbar für die Versorgungssicherheit. Seine Forderung nach erhöhter Winterstromproduktion sah Dillier dabei auch durch die Eidgenössische Elektrizitätskommission bestätigt. Diese hatte jüngst empfohlen, dass die Schweiz einen „substanziellen Teil der Winterproduktion“ im eigenen Land produzieren soll.

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Quelle: energate messenger/25.06.18/mg

Am diesjährigen WKK-Forum 2018 referierte der Stellvertretende Direktor des Bundesamtes für Energie Dr. P. Previdoli über die Herausforderungen im Strom- und Wärmemarkt. In seiner Schlussfolgerung stellte er fest, dass WKK eine doppelte Chance haben. Einerseits leisten sie einen Beitrag zur Deckung der Winterlücke und können von der Eigenverbrauchsregelung profitieren. Andererseits können sie sich neu von der CO2– Abgabe auf der Stromproduktion befreien lassen und vermehrt Biogas einsetzen.

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Die Revision des CO2-Gesetzes ist für die Schweizer Gaswirtschaft ein politisches Schlüsseldossier, wie VSG-Präsident Martin Schmid an der Generalversammlung des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie VSG am 5. Juni in Bern ausführte. Er zeigte auf, dass die Branche fest entschlossen ist, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die geplanten Vorschriften für Gebäude sind für die Branche jedoch nicht akzeptabel, da sie letztlich einem Verbot von fossilen Heizungen gleichkommen.

Die Schweizer Gaswirtschaft wird in den kommenden Jahren die Einspeisung von erneuerbaren Gasen markant fördern. Ziel ist, deren Anteil im gasversorgten Wärmemarkt bis ins Jahr 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. Damit die Branche die Produktion weiter ausbauen kann, braucht es jedoch entsprechende Rahmenbedingungen. Die Gaswirtschaft fordert daher eine Teilzweckbindung der CO2-Abgabe zugunsten erneuerbarer Gase. Die von der Gaswirtschaft bezahlte CO2-Abgabe beläuft sich auf über 500 Millionen Franken. Rund 150 Millionen, so der VSG-Präsident, sollten künftig für die Förderung erneuerbarer Gase und anderer alternativer Wärmesysteme verwendet werden.

Eine weitere Baustelle, die von der Branche ein grosses Engagement erfordert, ist die Anerkennung von Biogas als erneuerbare Energie im Zusammenhang mit der Umsetzung der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014). Die Gaswirtschaft muss in jedem einzelnen Kanton vorstellig werden und sich für die Anerkennung einsetzen. Für Martin Schmid eine nicht nachvollziehbare Situation: „Mit einem Anteil von 30 Prozent erneuerbaren Gasen im Netz reduzieren wir die CO2-Emissionen im Vergleich zu Öl um 50 Prozent.“

Sorgen bereitet der Branche die Energieplanung in Städten, in denen Zonen definiert werden, wo Gas künftig noch genutzt wird und wo nicht. „Ist das Gasnetz einmal zurückgebaut, lässt es sich nicht einfach wiederherstellen, wenn es dann wieder gebraucht wird“, warnte der VSG-Präsident. Gas sei eine unverzichtbare Technologie auf dem Weg in die Energiezukunft. „Es schafft die Verbindung zwischen Strom und Wärme sowie zwischen Strom und Mobilität. Das Gasnetz wird künftig Strom speichern und für andere Nutzungen zur Verfügung stehen.“ Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sektorkopplung oder Netzkonvergenz.

Mit der Power-to-Gas-Technologie kann nicht nur überschüssiger erneuerbarer Strom gespeichert werden, Gas leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit der Schweiz. Dies vor allem im Winter, wenn das Land immer mehr von Stromimporten aus nicht erneuerbaren Quellen abhängig ist. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) fordert ihn ihrer neusten Studie zur Versorgungssicherheit 2025, dass ein „substanzieller Teil der Winterproduktion“ in der Schweiz produziert wird. Dazu sind Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) wie Blockheizkraftwerke bestens geeignet, da sie nicht nur Wärme, sondern auch Strom produzieren. Wie der VSG-Präsident ausführte, fehlen jedoch nach wie vor die notwendigen Anreize, insbesondere für den Betrieb kleinerer WKK-Anlagen.

Keine vernünftige Klimapolitik ohne Gas
In ihrem Gastreferat sprach Christine Hofmann, stellvertretende Direktorin beim Bundesamt für Umwelt, über die Rolle von Gas in der schweizerischen Klimapolitik. „Erneuerbares Gas soll mittel- und langfristig eine zentrale Rolle in der Mobilität, dem Gebäudebereich und der Industrie spielen“, sagte Christine Hofmann. In der anschliessenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung wurde die Frage diskutiert, ob die Klimapolitik der Schweiz stimmig oder gar widersprüchlich sei. Bei der Ausgestaltung der klimapolitischen Instrumente müssen die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit im Auge behalten werden, so das Fazit der engagiert geführten Diskussion.

Quelle: Verbands der Schweizerischen Gasindustrie VSG

Stromversorgungssicherheit der Schweiz 2018

Bericht der ElCom (Eidgenössische Elektrizitätskommission)

Für die lange Frist empfiehlt die Elcom zudem in Hinblick auf die geplante Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke, dass ein „substantieller Teil“ der wegfallenden Winterproduktion dieser Werke im Inland kompensiert werde.

Dies ist den Schlussfolgerungen der Elcom aus ihren Ende Mai 2018 veröffentlichten Bericht zu entnehmen:

«Die ElCom ist der Auffassung, dass die hohe Versorgungssicherheit in der Schweiz eine wichtige Grundvoraussetzung unserer Lebensqualität darstellt und in erheblichem Masse dazu beiträgt, die Schweiz als attraktiven Wirtschaftsstandort hochzuhalten. Diese Qualität darf langfristig nicht einzig auf der Option «Stromimport» basieren, da dieser nicht garantiert ist.

  • Die Projektfortschritte beim Ausbau des Übertragungsnetzes, insbesondere bei den Projekten, die für die Versorgungssicherheit höchst relevant sind, werden von der ElCom weiterhin nahe begleitet.
  • Die Auswirkungen der Umsetzung des 3. Energiepakets der EU sowie der Strategie Stromnetze auf den nationalen Ausbau des Übertragungsnetzes sowie auf die Versorgungssicherheit der Schweiz werden von der ElCom weiterhin kritisch beobachtet.
  • Sollte sich die Importabhängigkeit der Schweiz in den Winterhalbjahren durch Stilllegungen von Kernkraftwerken merklich verändern (erhöhen), ist zur Gewährleistung der Systemstabilität dafür zu sorgen, dass ein substantieller Teil der wegfallenden Winterproduktion der Kernkraftwerke weiterhin im Inland produziert wird. In diesem Zusammenhang ist auch der Fortschritt der Realisierungsziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu beobachten.»

Quelle: ElCom

Bericht herunterladen (externer Link)

EBM und EBL bleibt die Hoffnung auf neue Subventionsmodelle und technischen Fortschritt bei der Stromerzeugung

 

Nachdem die Elektra Baselland (EBL) Mitte Mai in der BaZ durchblicken liess, dass sie wohl ihre Pläne für drei Windräder auf dem Schleifenberg in der Schublade verschwinden lassen wolle, hat die Elektra Birseck Münchenstein (EBM) ihren Entscheid dieser Tage definitiv gefällt: Sie will das Windparkprojekt in Liesberg sistieren. Als Hauptgründe geben die Genossenschafter in Münchenstein – analog zu den Energiekollegen in Liestal – die zu schwachen Winde und die fehlende Aussicht auf Subventionen aus dem Topf der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) an. Die vier EBM-Windturbinen auf dem Bergrücken bei Liesberg hätten rund 4500 Haushalte versorgen sollen. Gemessen hat die EBM bei Liesberg bloss 4,5 Meter pro Sekunde, erwartet worden wären im Minium Windgeschwindigkeiten von 5 Metern pro Sekunde. Zudem sind auch die Windstunden über das Jahr zehn Prozent unter den Erwartungen geblieben.

 

Quelle: Basler Zeitung / 30.05.18 / D. Wahl

Ganzer Artikel: https://bazonline.ch

Energie 360° baut ihre strategische Beteiligung im Bereich Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus. Sie beteiligt sich an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS), die Projekte mit Blockheizkraftwerken entwickelt und realisiert.

«Wärme-Kraft-Kopplung birgt grosses Potenzial für die Nutzung von erneuerbaren Energien. Deshalb wollen wir diese Technologie auf unserem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft unbedingt nutzen», sagt Jörg Wild, CEO von Energie 360°. Aus diesem Grund baut das Unternehmen seine strategischen Beteiligungen im Markt für Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus: Per 1. Juli beteiligt sich Energie 360° an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS) mit Sitz in Beesten (DE). Dazu wird eine Dachgesellschaft mit dem Namen BHKW & Energie Holding GmbH gegründet, in die auch der seit 2014 von Energie 360° gehaltene Anteil an der Ravensburger Energas BHKW GmbH überführt wird. Energie 360° hält einen Anteil von 71,9% an der Dachgesellschaft. Den Preis der Beteiligung geben Energie 360° und die verkaufende Kloska Group nicht bekannt. EPS und Energas entwickeln und realisieren beide Projekte mit Blockheizkraftwerken und bieten professionelle Wartungs- und Instandsetzungsdienstleistungen für solche Anlagen an. Der Zusammenschluss der Unternehmen steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes.

Energieeffiziente Anlagen

Blockheizkraftwerke produzieren gleichzeitig Wärme und Strom, weshalb sie sehr energieeffizient sind. Sie gelten zudem als wichtige Brückentechnologie, um den Umbau der Wärme- und Stromversorgung in Richtung erneuerbare Energie sicherzustellen. Auch das Bundesamt für Energie befasst sich im Rahmen des Forschungsprogramms «Verbrennungsbasierte Energiesysteme» mit der Wärme-Kraft-Kopplung. Die von EPS und Energas realisierten Anlagen nutzen Biogas und Erdgas als Energieträger; zum Einsatz kommen sie vor allem im industriellen und gewerblichen Segment sowie bei landwirtschaftlichen Biogasanlagen. Bereits seit 2014 ist Energie 360° an der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG in Seuzach/Winterthur beteiligt, die wie die beiden deutschen Unternehmen Energielösungen im Bereich Wärme-Kraft-Kopplung mit Gasmotoren anbietet. «Durch unsere Beteiligungen leisten wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Technologie», so Jörg Wild weiter. «Im Einklang mit der Energieplanung der Stadt Zürich machen wir Energie immer mehr erneuerbar. Deshalb partizipieren wir am Markt für Wärme-Kraft-Kopplung und beteiligen uns an innovativen Unternehmen wie EPS und Energas.»

Quelle: Medienmitteilung Energie 360°